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Mit red kiwi

Vergleichsstudien über e-Zigaretten

Zur reduzierten Schädlichkeit der elektrischen Zigarette gegenüber der Tabakzigarette gibt es eine Vielzahl von Untersuchungen.

1. Siegel/ Cahn-Studie
Siegel_KahnDiese Studie von 2010 zeigt, dass die Anteile krebserregender Stoffe in der eZigarette niedriger sind als in herkömmlichen Zigaretten.
Zachary Cahn von der University of California in Berkeley und Michael Siegel von der Boston University School of Public Health werteten 16 Studien zu E-Zigaretten aus, die sich mit den Inhaltsstoffen des Liquids befassten. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich im Dampf der E-Zigarette weniger krebserregende Stoffe befinden als im Tabakrauch.
„Es wurden keine Inhaltsstoffe entdeckt, deren Konzentration ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen würde. Daher scheint das Dampfen deutlich sicherer als das Rauchen. Würde man diese Produkte vom Markt nehmen, würde man tausende Dampfer zurück zum Rauchen zwingen.“ eZigarette: Siegel/ Cahn-Studie

 

2. Untersuchung zur Zellsterblichkeit (Clearstream)
ClearstreamIn einer Untersuchung aus dem Jahr 2010 wurde das Verhalten von lebenden Zellkulturen analysiert, nachdem sie mit eZigarettendampf und zum Vergleich auch mit dem Rauch einer Tabakzigarette bedampft wurden. Ergebnis: Die Zellsterblichkeit bei Tabakzigaretten ist 70mal höher als bei eZigaretten. eZigarette: Clearstream-Studie

 

 

 

 

3. Propylenglykol-Studien
Es gibt drei größere Untersuchungen zur Auswirkung von Propylenglykol-Dampf auf lebende Organismen.

Propylen_Glykol1a) University of Chicago 1947: Über einen Zeitraum von 12-18 Monaten wurden Versuchstiere (Affen und Ratten) konstant mit hohen Dosen von Propylenglykol bedampft. Resultat: Propylenglykol-Dampf hatte selbst in hoher Konzentration keine nennenswerten negativen Auswirkungen auf die Tiere. eZigarette: Studie University of Chicago

 

 

 

Propylenglykol2b) Journal of Aerosol Medicine 2007. Über 28 Tage
wurden Ratten und Hunde bedampft.
Resultat: Keine signifikanten Auswirkungen
auf die Gesundheit. eZigarette: Journal of Aerosol-Studie

 

 

 

 

Propylenglykol3c) Toxicology-Magazin 2011. Über neun Monate wurden Hunde mit Propylenglykol bedampft. Resultat: Keine signifikanten Auswirkungen auf die Atemwege oder sonstige Schädigungen. eZigarette: Studie Toxicology-Magazin

 

 

 

 

 

4. FDA-Studie
FDADie FDA-Studie wird häufig mit dem Hinweis zitiert, dass hier in eZigaretten-Liquids Nitrosamine, also krebsfördernde Stoffe gefunden wurden. Nach öffentlichem Druck hat die FDA Monate nach einer Pressemeldung die genauen Werte veröffentlichen müssen. Das Ergebnis: in zwei der chinesischen Liquidproben wurden tatsächlich Nitrosamine gefunden. Doch die Menge liegt noch unter derjenigen einer handelsüblichen Tomate. Die Studie ist also eigentlich eine gute Werbung fur die eZigarette. Zudem gibt es mittlerweile Analysen diverser Labore in Deutschland, die allesamt keine Nitrosamine in den eZigaretten-Liquids nachweisen konnten. (Stand Januar 2012)  eZigarette: FDA-Studie

 

5. Chest-Studie
ChestAuch die von den Gegnern der eZigarette häufig zitierte sogenannte „Chest-Studie“ bestätigt bei genauerer Hinsicht die Minderschädlichkeit der eZigarette und prüfte folgende Werte:
Die Spirometrie ist ein medizinisches Verfahren zur Messung des Lungenvolumens zur Beurteilung der Lungenfunktion. Im Gegensatz zur Tabakzigarette zeigte sich hier kein messbarer Unterschied vor und nach der Benutzung der eZigarette.  Bei der Impulsoszillometrie, einem Verfahren zur Bestimmung des Atemwegswiderstandes („Verengung der Bronchien“) wurde zwar eine minimale Erhöhung des Strömungswiderstandes in den Atemwegen nach dem Dampfen gemessen. Dieser Wert war jedoch nicht pathologisch und so gering, dass keine klinische Relevanz bestand. Bei der FeNO-Untersuchung schließlich wurde die Konzentration an Stickstoffmonoxid in der ausgeatmeten Luft gemessen. Diese spiegelt das Ausmaß der Entzündung in den Bronchien wider: Je stärker die Entzündung, desto mehr Stickstoffmonoxid wird gebildet. Allerdings wurde ein leichter Abfall des FeNO-Wertes gemessen, also ein Entzündungsrückgang und somit genau das Gegenteil dessen, was durch den bloßen Hinweis auf die FeNO-Messung von den Gegnern der eZigarette zumeist impliziert wird. eZigarette: Chest-Studie

 

6. Große US-Vergleichsstudie
VergleichsstudieWissenschaftler der University School of Public Health in Philadelphia haben 9.000 einzelne chemische Untersuchungen des eZigaretten-Dampfes und der Aromaliquids analysiert und die Ergebnisse zusammengefasst. Ergebnis: In keiner der analysierten Untersuchungen wurden die bestehenden Schadstoff-Grenzwerte durch die eZigarette überschritten. Darüber hinaus gibt es keinen „Passivrauch“ bei der eZigarette. Anders als der Rauch einer Tabakzigarette wirkt sich der Dampf der eZigarette nicht schädlich auf andere Menschen in der Umgebung aus. eZigarette: US-Vergleichsstudie

 

7. Fraunhofer-Institut
FraunhoferIn einer Studie von 2012 haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts die Schadstoffemissionen von eZigaretten gemessen. Wichtiges Ergebnis: Krebsförderndes Formaldehyd wird nicht freigesetzt. Die Konzentrationen von 0.016 mg/m3 Formaldehyd entspricht genau der Menge, die vom Menschen ausgeatmet wird (natürlicher Metabolismus). eZigarette: Fraunhofer-Studie